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Traditionelle Akupunktur

Die traditionelle Akupunktur (abgeleitet vom Lateinischen: acus = Nadel; pungere = stechen), ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), ist ein alternativ-medizinisches Verfahren, das durch die Stimulation mit feinen Nadeln den Energiefluss der Meridiane beeinflusst und dadurch die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisiert.

Nach der TCM basiert Gesundheit auf einem Gleichgewicht zwischen den gegensätzlichen, sich ergänzenden Energieaspekten Yin und Yan. Ein Ungleichgewicht verursacht dementsprechend Krankheit oder Schmerz.

Warum Akupunktur in einer Zahnarztpraxis?

Durch Stimulation von Organpunkten werden körpereigene Regulationsmechanismen angeregt und Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisiert.

Wo wird in der Zahnmedizin akupunktiert?

Neben der klassischen Körperakupunktur eignet sich für die Zahnmedizin besonders die Akupunktur in einem Somatotop, also einem Mikrosystem des Körpers wie Ohr oder Mund, am besten. Als Projektionszone spiegelt sich dort auf engstem Raum die Gesamtheit des menschlichen Körpers wieder.

Auriculoakupunktur - Ohrakupunktur

Durch den französischen Arzt Dr. Paul Nogier hat sich die Ohrakupunktur etabliert. Er entdeckte, dass das Ohr einem auf dem Kopf stehenden Embryo entspricht.

Mundakupunktur nach Gleditsch

Die Mundakupunktur wurde von dem deutschen Arzt J. M. Gleditsch entwickelt. Dabei injiziert man in die Mundschleimhaut physiologische Kochsalzlösung oder ein Lokalanästhetikum.

Dabei repräsentieren bestimmte Zähne bestimmte Organe:

  • Schneidezähne: Niere, Blase
  • Eckzähne: Leber, Gallenblase
  • kleine Backenzähne: Lunge, Dickdarm
  • große Backenzähne: Magen, Milz
  • Weisheitszahnbereich: Herz, Dünndarm

„Lächeln ist das Kleingeld des Glücks.“

Heinz Rühmann