- die Dosis macht das Gift!

 

Wie entsteht eine Metallbelastung?

Korrosionsprozesse und mechanischer Abrieb beim Kauen lösen aus Zahnersatz Metalle wie Gold, Nickel, Platin, Palladium, Silber und Titan heraus und schaffen eine dauerhafte chronische Expositionsquelle für den Körper.

Positiv geladene Metallionen binden sich gerne an eine SH-Gruppe von Proteinen, Enzymen und Coenzymen sowie Zellmembranen. Bei dauerhafter Metallbelastung  können so wichtige Zellabläufe nicht mehr richtig durchgeführt werden, da die Bindungsstellen für Signalproteine mit Metallionen besetzt sind.

Was belastet dabei den menschlichen Organismus?

  • mengenabhängige Toxizität
  • immunologisch allergische Wirkung (materialspezifisch, dosisunabhängig)
  • elektrische Potentialströme zwischen unterschiedlichen Metallen im Mund → Antennenfunktion

Sind alle Menschen gleich sensibel?

Die Empfindlichkeit eines Menschen (Suszeptibilitätstyp) wird vererbt. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind daher sehr unterschiedlich. Ein gesunder Mensch mit einer funktionierenden Entgiftung ist in der Lage, alle negativen Auswirkungen der Zahnmetalle zu kompensieren. Menschen mit chronischen Erkrankungen oder diffusen Beschwerden verkraften wesentlich kleinere Mengen an Metallen.

Wie kann man einer Überempfindlichkeit vorbeugen?

Die Lösung ist relativ einfach:

  • Verzicht auf Zahnmetalle bei Neuversorgungen
  • fachgerechte Entfernung alter Versorgungen
  • eventuell Metallausleitung

Wie äußert sich eine Metallbelastung?

Am häufigsten lösen Metallbelastungen uncharakteristische Beschwerden aus:

  • chronische Müdigkeit mit Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Leistungsabfall
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Nervenschmerzen
  • psychische Probleme
  • Immunschwäche
  • Gelenkschmerzen
  • hormonelle Störungen
  • Schleimhautentzündungen von Augen und Nebenhöhlen

 

Seltener sind klassische Reaktionen:

  • Metallgeschmack
  • Mundbrennen
  • Kontaktekzemen
  • Lichen planus

 

Bei lange unbehandelten chronischen Metallbelastungen kann es auch zu Autoimmunerkrankungen kommen:

  • rheumatoide Arthritis
  • systemische Sklerodermie
  • Nierenerkrankungen (Glomerulonephritis)
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson-Syndrome

Gibt es einen zuverlässigen Metallbelastungstest?

  • Speichelanalyse zur Abklärung, ob eine Metallbelastung aus dem vorhandenem Zahnersatz resultiert
  • DMPS-Urin-Belastungstest zur Abklärung einer chronisch unterschwelligen Metall-Toxizität
  • Lymphozytentransformationstest (LTT) zum Ausschluss einer Metallsensibilisierung
  • Mundstrommessung zwischen den verschiedenen Metall-Legierungen

Wie kann ich störende Metalle loswerden?

Nicht nur „die Dosis macht das Gift“. Es spielen bei der Toxizität auch Einwirkungsdauer und Mehrfachbelastungen eine Rolle. Biologische Systeme reagieren besonders sensibel auf dauerhafte unterschwellige Reize.

Schritt 1: Entfernung vorhandener Metallrestaurationen im Mund

  • Anlegung eines Kofferdams: Gummituch, das den betreffenden Zahn von der restlichen Mundhöhle isoliert und so die Verschluckung von Schleifpartikeln verhindert
  • Verwendung von grobverzahnten Spezialeinmalfräsen: Entfernung von Metallen in großen Stückchen, keine Pulverisierung durch Diamantfräser
  • Verwendung eines speziellen Absaugsystems: Absaugtrichter wird direkt über den Zahn gestülpt

 

Schritt 2: Ausleitung und Entgiftung

Die in den Organismus (Bindegewebe, Organe, Nervengewebe, Gehirn) eingeschwemmten Metallionen  müssen langsam und schonend ausgeleitet werden, möglichst ohne Ihren Körper weiter zu belasten.

 

Schritt 3: Neuversorgung

„Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere.“

unbekannt