- der berühmte Plan „B“

 

Unser Ziel ist es, wenn immer möglich, auf Metalllegierungen zu verzichten – nicht nur bei chronisch kranken, sondern auch prophylaktisch bei gesunden Personen.

Welche Alternativen gibt es zur Metallversorgung?

Vollkeramische Versorgungen stellen die beste Alternative zu Zahnmetallen dar. Ihr Einsatz in der Zahnmedizin ist seit vielen Jahren erprobt und bestens getestet. Keramiken verfügen über kein Sensibilisierungs- und Toxizitätspotential oder sogenannte Antennenfunktion. Sie eignen sich daher hervorragend für starre Füllungen (Inlays, Onlays), Veneers, Kronen und Brücken. Zirkondioxidkeramikimplantate sind eine Alternative zu den klassischen Titanimplantaten und werden seit etwa 15 Jahren verwendet.

Kann man „Klammerprothesen“ auch metallfrei gestalten?

Eine größere Herausforderung stellt der metallfreie herausnehmbare Teilprothesenzahnersatz dar. Konventionell besteht die Basis einer Teilprothese aus einer NEM-Legierung (Nichtedelmetalllegierung, meist aus Kobald-Chrom-Molybdän), um den Kaukräften genügend Widerstand entgegen zu bringen. Bei Sensibilisierung auf dieses Material weichen wir auf gespritzte thermoplastische Kunststoffe (PEEK) aus. Nachteilig ist, dass eine Verbindungskonstruktion aus Kunststoff nicht ganz so filigran gestaltet werden kann wie eine aus Metall.

„Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen.“

Werner Finck