Mikrochirurgie

– Vorsprung durch Technik

 

Durch detaillierte Vorplanung mit modernsten Geräten, wie digitaler Volumentomographie und computergestützter 3-D-Planung, ist es uns möglich, minimalinvasiv zu operieren, den Wundheilungsprozess zu beschleunigen und mögliche Beschwerden deutlich zu verringern.

Wir bieten folgende minimalinvasive Eingriffe an:

Wir sind Ihre Praxis für mikrochirurgische Eingriffe im Herzen von Wertingen.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit uns.

Ästhetische Zahnfleischkorrekturen

– Zurückgewinnung eines harmonischen Lächelns

 

 

Wann wird eine ästhetische Zahnfleischkorrektur benötigt?

Hat sich das Zahnfleisch bei einem oder mehreren Zähnen zurückgezogen, spricht man landläufig von einem Zahnfleischrückgang.

Ursachen sind:

  • falsche Putztechnik mit zu festem Anpressdruck oder zu harten Borsten
  • altersbedingter Rückgang
  • zu straffer Zug von Lippen- oder Gaumenbändchen
  • Piercing
  • Überbelastung des Zahnhalteapparats u.a. durch Zähneknirschen

Als Folge des Zahnfleischrückgangs liegen Zahnhälse frei. Diese reagieren meist sehr sensibel auf thermische, mechanische oder sonstige Reize. Gerne entsteht dann auch Zahnhalskaries, da die äußere Schicht der Zahnwurzel wenig widerstandsfähig ist.

Außerdem wirken die Zähne häufig unnatürlich lang. Die natürliche Rot-Weiß-Ästhetik – das harmonische Zusammenspiel von Zahnfleisch und Zähnen – stimmt nicht mehr.

 

Wie kann man den Zahnfleischrückgang korrigieren?

Durch einen kleinen mikrochirurgischen Eingriff kann die unschöne Veränderungen am Zahnfleisch korrigiert werden. Durch eine sogenannte Rezessiondeckung werden die freiliegenden Zahnhälse wieder mit Zahnfleisch bedeckt, welches am Gaumen des Patienten vorsichtig entnommen wird.

Sollte ein Lippenbändchen für den Zahnfleischrückgang verantwortlich sein, wird das Bändchen vorsichtig entfernt. Durch die Zugentlastung des Gewebes wird das Voranschreiten des Gewebsverlustes unterbunden.

regenerative und resektive Parodontalchirurgie

 

 

 

Fortgeschrittene parodontale Destruktionen (tiefe Zahnfleischtaschen) sollten chirurgisch saniert werden, um ein weiteres Voranschreiten der Parodontitis zu verhindern. Voraussetzung für dauerhaften Erfolg ist natürlich auch eine optimale häusliche Mundhygiene und ein lebenslanges Recall-Programm.

Es werden prinzipiell zwei chirurgische Varianten unterschieden:

    • resektive Parodontalchirurgie: konventionelle „Lappenoperationen“ mit gründlicher Reinigung der Wurzeloberflächen und chirurgischer Entfernung des überschüssigen Gewebes. Die Taschen werden reduziert, aber das verlorengegangene Gewebe wird nicht wieder aufgebaut.
    • regenerative Parodontalchirurgie: neben der Reinigung der Taschen unter Sicht wird eine Regeneration des Zahnhalteapparates angestrebt. Dafür werden die Defekte mit speziellen Schmelzmatrixproteinen konditioniert und so eine Heilung des Knochendefektes angeregt. Teilweise werden die Defekte auch noch mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt.

Durch schonende Operationstechnik bleibt nur eine sehr kleine Wundfläche, so dass nach 1-2 Wochen meist keine Einschränkungen mehr vorhanden sind.

minimalinvasive Zahnentfernung

– Knochenfundamenterhaltungsversuch für später

 

 

Gründe für Zahnentfernung

Eine Zahnentfernung kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein, z.B. wenn der Zahn durch Karies sehr stark zerstört wurde und mit konventionellen Mitteln nicht mehr aufgebaut werden kann.

Insgesamt ist aber die Zahl der Zahnentfernungen in allen Zahnarztpraxen deutlich gesunken. Dies liegt daran, dass dank regelmäßiger Vorsorge und einer systematischen Prophylaxe häufig den Zahnerhalt gefährdende Erkrankungen von vornherein vermieden bzw. hinausgezögert werden können.

Zahn raus – was passiert nun?

Kommet es jedoch trotzdem zu einem Zahnverlust, ist es entscheidend, was nach der Entfernung geschieht:

Problem:

Kurz nach der Entfernung, innerhalb von wenigen Wochen bzw. Monaten, schwindet der Knochen um die Zahnlücke herum → sichtbarer Knochenverlust

Mögliche Folgen:

  • Beeinträchtigung der Ästhetik → das Zahnfleisch folgt dem Knochen
  • Stabilitätsverlust der Nachbarzähne → Kippung in die Lücke
  • Hygieneprobleme
  • teure und komplizierte Folgebehandlungen → später Knochen- und Weichgewebeaufbau notwendig

Was kann ich dagegen tun?

Durch das Einbringen von regenerativen Stoffen in die Zahnlücke unmittelbar nach der Extraktion wird der Knochenabbau minimiert.

Dafür gibt es mehrere  Möglichkeiten:

  • Einsatz von Fibrinmembranen zur beschleunigten Wundheilung und Regeneration (hergestellt aus körpereigenem Blutplasma, welches reich an natürlichen Wachstumsfaktoren ist)
  • Erhalt der Volumenstabilität des Gewebes durch Kollagen oder Knochenersatzmaterial

Gewinn für Sie:

stabile Knochen- und Zahnfleischsituation, die ihnen zu einem späteren Zeitpunkt eine unkompliziertere Setzung eines Implantats oder Eingliederung einer Brücke ermöglicht

Mikroskopische Wurzelspitzenresektion

– ran an die Wurzel allen Übels

 

 

Wann wird ein chirurgischer Eingriff notwendig?

Manchmal weist der Zahn einen so winzigen Kanal auf, dass er bei der klinischen Untersuchung nicht einmal durch eine Röntgenaufnahme festgestellt werden kann. Auch bei der endodontischen Behandlung unter dem Dentalmikroskop sind diese nicht immer von oben zu sehen und können daher auch nicht suffizient abgefüllt werden. Man spricht dann von obliterierten (stark verengte bis vollständige) Kanälen.

Deshalb sollte ein solcher Zahn von unten nachbehandelt werden, das heißt, der Zahn kann nur noch durch eine chirurgische Wurzelspitzenresektion erhalten werden. Die einzige Alternative hierfür ist die Extraktion des Zahns.

 

Wie verläuft eine Wurzelspitzenresektion?

  • Betäubung
  • Vorsichtige Ablösung des Zahnfleisches, um an den Knochen zu kommen
  • vollständige Entfernung der Zahnwurzelspitze und des entzündeten Gewebes unter Dentalmikroskop
  • Reinigung und Desinfektion des Wurzelkanals unter Dentalmikroskop von der Spitze aus
  • Einbringung einer kleinen, biokompatiblen Füllung unter Dentalmikroskop, um den Wurzelkanal zu versiegeln
  • Vernähen des Zugangs, um die Heilung zu beschleunigen und Speicheleintritt zu verhindern
  • Kontrolle des Heilungserfolges mit Röntgenbildern